Haushaltsaufgaben fair verteilen

„Ich mache immer am meisten.“ Eine gemeinsame Aufgabenliste und derselbe Vergleichszeitraum machen das Gespräch konkreter. Familien, Paare und WGs können über die tatsächlich erfassten Aufgaben sprechen.

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So fangt ihr an

  1. Regelmäßige Aufgaben sammeln

    Kochen, Staubsaugen und Wäsche gehören auf eine gemeinsame Liste. Macht wiederkehrende Arbeit zur Routine und sprecht ab, wer sie übernimmt.

  2. Feste Punkte pro Aufgabe vereinbaren

    Besprecht, welche Arbeiten mehr Aufwand machen. Standardpunkte geben einer Aufgabe einen festen Wert, den ihr nicht jedes Mal neu einstellen müsst.

  3. Denselben Zeitraum vergleichen

    Wählt diese Woche, letzte Woche oder einen eigenen Zeitraum. Seht die Verteilung pro Person und die Einzelheiten erledigter Aufgaben: wer hat was wann gemacht?

Eine Vereinbarung für euren Haushalt

Vereinbart zum Beispiel 1 Punkt fürs Tischabräumen, 2 fürs Staubsaugen und 3 fürs Badputzen. Das sind Beispielwerte, keine feste Zanuli-Norm. Besprecht nach einer Woche, ob das Verhältnis passt. Eine größere Wohnung oder gründlichere Reinigung kann eine andere Vereinbarung erfordern.

Punkte sind eure Vereinbarung, keine Arbeitsstunden oder objektive Bewertung des Einsatzes. Nur erfasste Handlungen sind sichtbar; auch unsichtbare Planungsarbeit gehört ins Gespräch.

Häufige Fragen

Ist dieselbe Anzahl von Aufgaben fair?

Nicht immer. Eine kurze Aufgabe und ein Großputz unterscheiden sich. Punkte erleichtern das Gespräch; verfügbare Zeit, Betreuung und Planung zählen ebenfalls.

Warum denselben Zeitraum vergleichen?

Ein arbeitsreicher Tag sagt wenig über einen ganzen Monat aus. Wählt gemeinsam einen Zeitraum und betrachtet Aufgaben sowie vereinbarte Punkte.